Videobearbeitung für Outdoor-Kameras

Videokameras begleiten uns fast überall hin. Wo man früher noch Unmengen Geld in teures Equipment investieren musste, angefangen von Aufnahmegerät selbst bis hin zu Videograbbing-Schnittstellen und Software, erledigen dies heute klitzekleine Kameras, eingebaut in handgroßen Smartphones. Oft in einer besseren Qualität als Geräte der oberen Preisklasse vor einem Jahrzehnt. Als die schulterschweren Hi8-Videokameras zu handlichen DV-Camcordern zu schrumpfen begannen, hätte noch niemand ahnen können, dass in weniger als eine Dekade kleine Actioncams den Consumermarkt erobern würden, die qualitativ und preislich alles bisher da gewesene toppen würden. Kleine Actioncams, die Platz auf einem Schutzhelm fanden und robust genug sein würden, einem Fallschirmsprung, einem Motorcross oder einem Sprung ins Wasser standzuhalten.

GoPro

GoPro

Kaum ein echter Adrenalinjunkie kommt heute ohne eine Actioncam aus. Denn ein nicht gefilmter und nicht geteilter Kick ist nur halb erlebter Spaß. Ob auf YouTube, auf Facebook oder Instagram – unsere Freunde, Abonnenten oder, in New Speech, Follower müssen live dabei sein, müssen sehen, wie weit oder hoch wir springen, wie tief oder wie schnell wir fallen. Auch wenn die Aufnahmequalität solcher Topmarken wie GoPro exzellent ist, müssen Videos dennoch oft nachbearbeitet werden. Lowlight-Situationen, rasante, verwackelte Abfahrten, herumfliegender Matsch und Gegenlicht stellen auch moderne Optiken und interne Software vor große Herausforderungen. Und wenn man Stunden damit zubringen muss, eine viertelstündige Aufnahme stundenlang nachbearbeiten zu müssen, ist der Spaßfaktor schnell im Keller. In unserer ungeduldigen schnelllebigen Welt muss alles on the fly erfolgen.

Videobearbeitung damals

Meine ersten Schritte in Sachen Videobearbeitung machte ich irgendwann Ende der 1990er Jahren mit Adobe Premiere. Die damalige Videobearbeitung bedeutete, zunächst das Video von der Magnetbandkassette zu grabben, um es anschließend mit so vielen Übergangseffekten wie möglich zu versehen. Erst mit der Zeit kam die Erkenntnis, dass eine interessante Aufnahme zwar von vielen kurzen Schnitten lebt, aber diese komplett ohne Effekte – oder mit höchstens einer Überblendung – abwechseln sollen.

Sportaufnahmen oder Luftaufnahme von einer Drohne kann man zwar prinzipiell zu einem Kurzfilm oder Clip zusammenschneiden, doch das erfordert viel Arbeit. Ganz gleich, mit welcher Software man hantiert. Meist legen die Action-Fans ihre Aufnahmen in voller Länge oder nur gekürzt ins Netz und wollen nur Verwacklungen und Farbsättigung anpassen.

Videobearbeitung heute

Moderne Videobearbeitungssoftware setzt auf Schnelligkeit, Effektivität und automatisierte Abläufe. Eine Rohaufnahme muss schnell farbkorrigiert, stabilisiert und ggf. entzerrt werden. Das alles und mehr bietet eine speziell zu diesem Zweck konzipierte Software liquivid. Diese einfach zu bedienende Videobearbeitungssoftware wurde überwiegend für Outdoor-Einsätze entwickelt. Mit wenigen Einstellungen lassen sich Videos auf ganzer Länge korrigieren, in andere Formate umwandeln und mit Effekten versehen. Weiterhin reduziert liquivid das Rauschen oder schärft Videos nach und optimiert Kontrast und Farbe. Mit der Software ist es auch möglich, Videos zu drehen und zuzuschneiden, die Abspielgeschwindigkeit der Aufnahme zu ändern oder Videos zu entflackern (Deflicking). Videos lassen sich in gängigen Dateiformaten öffnen und umwandeln. Die gleichen Korrekturen sind auch bei Standbildern möglich, die zudem auch eine Stapelverarbeitung zulassen.

Fischaugen-Entzerrung

Fischaugen und Weitwinkelobjektive zaubern tolle Effekte hervor. Bei Luftaufnahmen aus niedriger Höhe ist es mit einem Weitwinkel möglich, komplettes Landschaftspanorama aufs Bild mitzunehmen. Ähnlich verhält es sich mit einer am Helm eines Radfahrers oder im Looping fahrenden Skateboarders befestigten Kamera. Während die letzteren beiden zur Zeit der höchsten Konzentration einen Tunnelblick haben, eröffnet ein Weitwinkel komplett neue Perspektiven. Der Nachteil des Weitwinkels – man sieht die Umgebung auf der Aufnahme verzerrt. Was als zwischenzeitlicher Effekt noch ganz nett sein mag, wirkt auf der ganzen Filmlänge unnatürlich und störend.

Die liquivid-Software macht es möglich, eine extrem weitwinklige Aufnahme perspektivisch zu entzerren. Das schaffen im Vergleich nur Profianwendungen, die mehrere Hundert Euro kosten.

Download

Die liquivid-Demoversion lässt sich 30 Tage lang ohne Registrierung testen. Verfügbar ist die Software für Windows und Mac OS X.