Die Fotoqualität der hochwertigen Smartphones macht die Qualität von vielen älteren Geräten und Kameras im Preissegment bis 200 Euro durchaus streitig. Auch wenn Smartphonefotos eine immer höhere Auflösung aufweisen und durch andere technischen Finessen immer besser werden, sind sie durch ihre Größe und Bauart physikalischen Einschränkungen unterworfen. Diese gehen größtenteils auf die kleine Linse und insbesondere auf den kleinen Sensorchip zurück. Je größer die Fläche des Sensors ist, desto lichtempfindlicher wird er. Mit der größeren Fläche des Sensors steigen auch die Schärfe und Farbtreue der Bilder. Deswegen sind Fotos von Vollformatkameras grundsätzlich besser als die der Cropkameras.
Nichtsdestotrotz liefern Smartphones ganz passable Ergebnisse, wenn man die Bilder nicht in Postergröße ausdrucken möchte. Wenn man beim Fotografieren einige der nachfolgenden Punkte beachtet, kann man die Qualität der Aufnahmen weiter steigern.
645 PRO Mk III
Die Standard Kamera-App lässt in der Regel keine manuellen Einstellungen zu. Die Kameraautomatik kann bei gutem Licht durchaus brauchbare Ergebnisse liefern, bei schwierigen Lichtverhältnissen kommt jede Automatik an ihre Grenzen.
Nutzen Sie eine App, die manuelle Einstellungen wie Belichtungszeit, Weißabgleich und Fokus erlaubt. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit der Kamera-App 645 Pro Mk III (für iOS-Geräte) gemacht. Diese App steht der Funktionalität der teueren Systemkameras in nichts nach. Mit der Möglichkeit, verschiedene Fotofilter und Filmsimulationen anzuwenden übertrifft sie sogar viele Kameramodelle. Vergleichbare Apps gibt es natürlich für andere Plattformen.
Ein mit MK 645 PRO geschossenes Bild mit einem A2 B&W-Filter
Halten Sie Ihr Smartphone beim Fotografieren mit beiden Händen. So vermeiden Sie unnötige Erschütterungen. Beim manuellen Eingreifen korrigiere ich die Belichtung mit dem Weißabgleich. 645 Pro erlaubt neben JPEG das Speichern der Bilder als TIFF. Das Format erlaubt verlustfreies Speichern der Aufnahmen und bietet mehr Informationen für spätere Nachbearbeitung. Allerdings belegt TIFF viel Platz im Handyspeicher.
Sofern das Motiv es nicht erfordert, fotografieren Sie im Querformat. Kaum ist etwas nerviger als Fotos im Hochkantformat auf einem 16:9-Monitor. Bei YouTube-Videos im Hochkantformat klicke ich persönlich sofort weg.
Wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, verzichten Sie auf den digitalen Zoom. Beim digitalen Zoom werden benachbarte Pixel mathematisch interpoliert und ergeben deshalb keinen Informationsgewinn. Man spricht in diesem Fall von einer leeren Vergrößerung. Gehen Sie lieber auf das Motiv zu, wenn Sie es größer haben wollen.
Ich persönlich schätze die Panorama-Funktion von meinem iPhone SE sehr. Es ist unglaublich, wie schnell und präzise die Software arbeitet und die Bilder nahtlos zusammensetzt werden. Bei panoramatauglichen Motiven wie Landschaften oder Architektur zücke ich immer mein iPhone und nicht etwa die rund 1.100 Euro teuere Fujifilm X100T , die bei Panoramen hässliche Bandings zeichnet. Die teuere „Edelkompakte“ kann in diesem Fall einem Smartphone nicht das Wasser reichen.
Burg Zviretice – Panorama
Wer schöne Bilder schießt, womöglich aus dem Urlaub, möchte sie in der Regel bei Whatsapp, Instagram und Co. teilen. Was ist ein Handy ohne eine Hispeed-Internetverbindung? Der Mobilfunkanbieter eteleon bietet beispielsweise LTE-Datenflatrate bereits für 3,99 Euro an. Allerdings nur noch bis zum 31. März.
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Startbilschirm
Wie der Name der App bereits sagt – damit lässt sich die Kamera ansteuern. Für bestimmte Aufnahmesituationen wie erschütterungsfreie Langzeitbelichtung, Makroaufnahmen oder Überwachung ist diese Funktion sehr nützlich. Mit dieser kostenlosen App lässt sich die Kamera nicht einfach fernsteuern, sondern es wird ein Live-Bild vom Kameradisplay auf das Handy übertragen. Bis auf mechanisch bedingten Kameraeinstellungen wie die Blende, lassen sich viele Parameter über die App verändern. Die Verbindung der Kamera mit dem Smartphone geht spielend leicht.
Die App mit dem Livebild
Die aufgebaute Verbindung erkennt man am Live-Bild, das die Kamera übermittelt. Die Bedienung der App ist selbsterklärend. Fast alle wichtigen Einstellungen lassen sich nun über das Smartphone steuern. Es ist sogar eine selektive Fokussierung möglich, wenn man zu fokussierende Bereiche auf dem Live-Bild antippt.
Der Begriff der iPhoneographie (engl. iPhoneography ) ist mit dem Aufkommen des iPhones entstanden, auch wenn Apple die Handykamera nicht erfunden hat. Fotografen und Grafikdesigner bedienten sich jedoch schon immer gern der Marke mit dem Apfel, weshalb sich der Begriff über das iPhone und nicht etwa über Android etabliert hat.
Die iPhoneografie zeichnet in erster Linie aus, dass das Foto mit dem iPhone aufgenommen und mit Hilfe einer Smartphone-App bearbeitet wurde. Streng genommen fallen die Aufnahmen mit der Standard-Kamera-App ebenfalls unter den Begriff der „iPhoneografie“, jedoch erfüllt das Gros dieser Bilder nicht den künstlerischen Anspruch des Terminus. Bei der iPhonografie geht es nicht um die Aufnahme eines technisch ausgereiften, korrekt belichteten Studiofotos, sondern vielmehr um ein richtig in Szene gesetztes Motiv, das man mit Hilfe eines Effekts künstlerisch zur Geltung bringt. Dazu stehen dem iPhoneografen eine Vielzahl an Apps zur Verfügung, mit denen er effektverfremdete Bilder simultan aufnehmen oder nachträglich am Smartphone bearbeiten kann.
Zu einer „richtigen“ iPhoneografie gehört selbstverständlich, dass das Foto auf Twitter, Facebook, Instagram oder ähnlichen Plattformen geteilt wird.
Die iPhoneografie ist mehr als Selfies oder Foodfotografie der Teenager. Im August 2011 publizierte die New York Times eine Serie von Sommeraufnahmen aus Instagram. Der Fotograf Damon Winter gewann mit seinen Kriegsreportagen aus Afghanistan auf Hipstamatic mehrere Preise.
Im iOS-Store gibt es eine schier unendliche Anzahl an Fotografie-Apps. Im wöchentlichen Takt kommen neue hinzu. Über alle Apps zu berichten, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Einige iPhoneografie-Apps sollten dennoch nicht unerwähnt bleiben.
Wie bereits der Name vermuten lässt, ist die Oberfläche der Vintage Cam an eine alte analoge Kamera angelehnt. Das war’s auch schon, was diese App von anderen Kamera-Apps unterscheidet. Es gibt keine manuellen Eingriffsmöglichkeiten wie etwa für Schärfe oder für den Weißabgleich, kein Preview des eingestellten Effekts. Erst nach der Aufnahme kann man dem Bild einen der 15 freien Filter aufdrücken. Die unbearbeitete Aufnahme wird nicht mit gesichert. Gespeichert werden die Aufnahmen im Square-Format. Lästig ist die überall eingeblendete Werbung. Vintage Cam ist eine App, die über ein gerade mal „Ausreichend“ nicht hinaus geht. Die Filtereffekte hauen einen auch nicht gerade vom Hocker.
Kamera!
respektive
Camera Awesome
ist eine hübsch anzusehende, intuitiv bedienende Kamera-App mit vier verschiedenen Arten der Gitternetzlinien, einer Wasserwaage und neun verschiedenen Filtern. Die Filter liefern teilweise interessante Effekte. Mein Favorit ist
More Wang
, ein Filter, der ein altes, vergilbtes Foto mit ausgefransten Ecken simuliert. Leider sind die Effekte nicht im LiveView sichtbar. Es wird auch nur das bearbeitete Bild abgespeichert. Das unbearbeitete Blanko-Bild wäre dann verloren.
Eine in ihren Grundelementen kostenlose App mit vielen Filtern und Effekten. Eine der wichtigsten Funktionen bietet aber die manuelle Eingriffsmöglichkeit in die Kamera. So lassen sich während der Aufnahme der Weißabgleich und die Schärfe steuern. Mit Hilfe von zusätzlichen Filtereffekten lassen sich schon während der Aufnahme dramatische Effekte erzielen. Die voreingestellten Effekte sind live vor der Aufnahme sichtbar. Die App speichert das unbearbeitete Bild ad hoc. Jenes mit dem voreingestellten Filter muss nach jeder Aufnahme extra aus der Filmrolle selektiert und mit dem Filtereffekt versehen werden. Das ist etwas lästig, wenn man eine Bildserie schießt. Zusätzliche Filter und Tools können nachgekauft werden.
645 PRO Mk III ist die erste App überhaupt, für die ich Geld ausgegeben habe. Inspiriert durch einen Internetartikel wollte ich diese App unbedingt ausprobieren. Also, holte ich mir eine 15-Euro-iTunes-Geschenkkarte und kaufte die Anwendung im App-Store. Ich muss sagen: Für 3,99 € bekommt man eine vollwertige Digitalkamera, die sich nicht hinter vielen „Echten“ zu verstecken braucht. Die Kameraapplikation lässt sich für einen erfahrenen Fotografen intuitiv bedienen, alle „Tasten“ sind an ihrem Platz, die Anordnung ist gut durchdacht. Die Tastenfunktionen sind meist doppelt belegt. Alle Grundfunktionen können so direkt angewählt werden. Die erweiterten Einstellungen lassen sich aus dem Menü heraus verstellen.
645 PRO Mk III simuliert mehrere Analogfilme diverser Empfindlichkeit und Körnigkeit. Verschiedene Grau- und Farbfilter steuern die Intensität bestimmter Wellenlängen. Den What-You-Get-Effekt von jedem „eingelegten“ Film sieht man im Preview. Dadurch ist die Anzeige entsprechend etwas langsam, hält sich aber in Grenzen. Weißabgleich, Schärfe, ISO-Geschwindigkeit und Belichtung lassen sich jederzeit manuell korrigieren. Wie man es von der DSLR-Fotografie kennt. Eine Kamera-App, die ich schon immer haben wollte!
Als weiteres Feature, das diese App einzigartig macht, ist, dass zu jedem Bild eine RAW-Aufnahme im TIFF-Format parallel gespeichert werden kann. Die Aufnahmemodi lassen sich einstellen: nur Effekt-JPEG, Effekt-JPEG mit RAW als JPEG, Effekt-JPEG mit RAW als TIFF oder nur TIFF. Fast so, wie ich es von meiner Nikon D7000 kenne.
Ich bin in diese App verschossen und fotografiere momentan ausschließlich mit dem Chromogenic B&W X1 Film. Die leicht sepia-untermalten Schwarzweiß-Fotos sind besonders als Portraits ein echter Hingucker! Der einzige Nachteil dieser App ist der, dass sie anscheinend alle Ressourcen meines iPhone 5s zieht. Er wird richtig heiß und die Batterie reicht für weniger als eine Stunde. Wer einen längeren Ausflug mit der App plant, sollte einen Erweiterungs-Batteriepack dabei haben.
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Display:
10,2 cm (4 Zoll)
Displayauflösung:
800×480 Pixel
Auflösung der Kamera:
3 Megapixel
Blitz:
kein
Testaufnahme Sony Xperia E1
Vergleichsbild, aufgenommen mit iPhone 5s
Wie man sieht und es nicht anders zu erwarten war, liefert Sony Xperia E1 matschige Bilder mit starken, unnatürlich wirkenden Kontrasten. Eigentlich schade, denn äußerlich gibt das Xperia ein schönes, robust wirkendes Gerät her. Die dürftige Bildqualität geht nicht auf die recht geringen Bildauflösung zurück. Die Hauptlast wird wohl der internen Bildverarbeitung zufallen und vielleicht auch dem Objektiv. Die Kamera des Xperia eignet sich demnach nur als Notlösung, wenn man nichts anderes zur Hand hat. Für Selfies, wer was von sich hält, oder gar als Digitalkameraersatz eignet sich das Sony Xperia E1 nicht.
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Jeder iPhone -Nutzer wird sie kennen: die iCloud. Die iOS-Geräte nutzen die iCloud für Backups. Beim Wechsel auf ein neues Gerät oder zu Synchronisationszwecken ist die iCloud ideal. Zum Verwalten größerer Bildmengen eignet sie sich weniger. Es werden nur die letzten 1.000 Fotos in der kostenfreien iCloud-Version gespeichert. Als dauerhafte Lösung zum Speichern und Synchronisieren von Bildern ist sie deswegen ungeeignet.
GoogleDrive respektive Google Fotos ist eine solide Cloud des bekannten kalifornischen Unternehmens mit 15 GB freiem Speicherplatz. Die hochgeladenen Fotos lassen sich nahtlos in andere Google-Anwendungen integrieren. Wie etwa im Facebook-Pedanten Google+. Die Anwendung erkennt automatisch Gesichter, die einer bestimmten Person zugeordnet werden können. Aus Bildserien erstellt Google Fotos Animationen oder versieht einige erkannte Situationen mit Bildeffekten wie Schneefall und ähnlichem Zeugs.
Die Dropbox ist eines der ältesten und bekanntesten Cloud-Dienste. In der Basic-Version bekommt man kostenlos 2 GB Speicherplatz. Mit wenigen Schritten wie der Verknüpfung der Facebook- und Twitter-Accounts, dem Installieren der Smartphone-App und durch das Verschicken von Einladungen an Freunde, lässt sich zusätzlich bis zu 16 GB Speicherplatz „verdienen“. In der Dropbox-App lässt sich die Option aktivieren, alle mit Smartphone aufgenommenen Fotos mit der Dropbox zu aktualisieren. Die Fotoalben lassen sich mit dem Browser, auf dem Smartphone oder Tablett und natürlich auch lokal auf dem PC darstellen. Fast perfekter Cloud-Dienst mit einem Wehrmutstropfen, dass die 16 GB irgendwann mal auch zur Neige gehen. Für 9,99 € im Monat kann man die 1-TB-Version mieten.
Diese witzig geformte Vogelkacke am Auto wurde von OneDrive als Armband identifiziert.
Mit der Installation von Windows 8 auf dem heimischen PC habe ich Microsofts OneDrive schätzen und lieben gelernt. In der Standard-Version hat man 15 GB Platz. Installiert man jedoch die mobile App und aktiviert die Option, alle Handy-Bilder mit der App zu synchronisieren, bekommt man nochmal 15 GB geschenkt. Mit stattlichen 30 GB eine ganz solide Foto-Cloud, die ich zum Speichern von iPhone-Fotos verwende. Beim Darstellen von Bildern ist die App auf meinem iPhone 5s etwas träge und muss zwischen durch mal nachladen. Ein interessantes Feature ist das automatische Tagging von Bildern. Die Software erkennt eine Vielzahl von abgebildeten Dingen auf den Fotos automatisch und versieht diese Bilder mit Tags. Solche Schlagworte wie Gebäude , Draußen , Flug , Himmel , Wasser , Mensch , Portrait , Tiere und Ähnliches wurde anstandslos richtig erkannt. Eine kuriose Erkennung gab es bei dem rechts abgebildeten Bild. Ein lustig geformter Vogeldung am Auto wurde als Armband [!] identifiziert.
Inzwischen habe ich den Upload der Handy-Bilder mit OneDrive deaktiviert. Momentan hat die Apple-App einen Bug. Es werden nicht alle Bilder synchronisiert. Schade. Die zusätzlich geschenkten 15 GB bleiben natürlich.
Screenshot Amazon Cloud Drive für Fotos auf dem iPhone
Als Nutzer von Amazon Prime habe ich die Amazon-Cloud entdeckt und synchronisiere praktisch alle Fotos auf der Platte damit. Die Prime-Mitgliedschaft kostet lediglich 49 Euro im Jahr. Für umgerechnet rund vier Euro im Monat hat man UNBEGRENZTEN Foto-Speicherplatz in der Cloud, Film- und Serienstreaming und etliches mehr. Die Darstellung der Fotos auf dem Smartphone und Tablett ist flott, in einer gekachelten Mosaikansicht. Fotos können je nach Wunsch in Alben oder alle untereinander, sortiert nach Aufnahmedatum angezeigt werden. Somit geht die Verwaltung großer Datenbestände auf einem mobilen Endgerät schnell und intuitiv. Bilder in Zwischengröße sind scharf und ohne Artefakte. Bei der kostenlosen Version des Dienstes muss man sich mit 5 GB Speicherplatz begnügen.
Screenshot Flickr-App auf dem iPhone
Die Yahoo-Tochter Flickr ist die Fotocommunity der ersten Stunde schlechthin. Flickr ist in erster Linie eine Community für Fotografen zum Hochladen und Bewerten von Bildern und zum Austausch von Erfahrungen. Was viele jedoch nicht wissen: Die hochgeladenen Inhalte müssen nicht unbedingt öffentlich geteilt werden. Der Account kann komplett privat genutzt werden. Alle Bilder wären vom Zugriff Unbefugter geschützt. Und das mit sage und schreibe einem TERRABYTE Speicherplatz. Das würde eine Weile dauern, um den zu füllen!
Die Fotos lassen sich taggen und in Alben bzw. in Galerien zusammenfassen. Selbstverständlich unterstützt Flickr auch Geotagging. Da Flickr schon seit 2004 besteht, existiert dafür eine Vielzahl von Anwendungen, Plug-Ins und Apps. Über die Smartphone-App lassen sich alle Handy-Bilder mit der Flickr-Cloud synchronisieren. Vom Preis-Leistungsverhältnis ist Flickr unter den Foto-Clouds mit Abstand die beste Wahl.
Immer wieder tauchen Meldungen in der Boulevardpresse auf, wie Stars und Sternchen um ihre Nacktfotos beraubt werden. Für solche Inhalte sind die Clouds wahrhaft ungeeignet. Wer jedoch keine Angst hat, dass die NSA möglicherweise ein lustig aufgenommenes Kätzchen sich anschaut, kann die Bilderclouds uneingeschränkt nutzen. Ein gewisses Grundvertrauen sollte zum Dienstleister schon bestehen. Allein schon der Verfügbarkeit halber und dass Hunderte meiner hochgeladener Bilder auch noch morgen und übermorgen abrufbar sind. Ich würde dazu raten, nur die großen namhaften Anbieter zu verwenden. Einem Namen wie Kim Dotcom, der ebenfalls eine Cloud betreibt , schenke ich doch irgendwie wenig juristisches Vertrauen.
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![]() Testbild iPhone 6 |
![]() Testbild iPhone 5s |
Für den Test wurde ein abgedunkelter Teil meines Büros verwendet. Beide Aufnahmen wurden ohne Einsatz von Blitz und ohne HDR-Funktion aufgenommen. Beide Bilder sind unbearbeitet und in der Originalauflösung.
Auf den ersten Blick gibt es keinen Unterschied zwischen beiden Bildern. Wenn man genauer hin sieht, fällt aber schon auf, dass die Kamera des neuen iPhone 6 scheinbar mehr Dynamikumfang hat. Die Schattenpartien sind besser aufgelöst, etwas mehr Details kommen zutage. An der Auflösung hat sich nichts geändert. Sie liegt immer noch bei 8 Megapixeln.
Etwas enttäuschend fiel das Ergebnis schon aus. Auch beim neuen Generationswechsel bleibt eine Handykamera leider noch das, was sie ist: Eine Telefonkamera für Schnappschüsse, die überwiegend flaue, langweilig wirkende Bilder liefert. Für mich jedenfalls bietet das iPhone 6 keinen fotografischen Anreiz für einen Systemwechsel.
iPhone 5s | iPhone 6 | |
Auflösung | 8 MP | 8 MP |
Pixelgröße | 1,5 µ | 1,5 µ |
Blende | ƒ/2.2 | ƒ/2.2 |
Blitz | True Tone | True Tone |
Objektiv | 5 Elemente | 5 Elemente |
Mir ist schon bewusst, dass ich mit den kleinen Alleskönnern, mit denen man auch noch telefonieren kann :), etwas zu hart ins Gericht gehe. In der noch recht jungen Existenz der Fotohandys wurden gewaltige technische Fortschritte erzielt. Über diese Entwicklung berichtete ich im eigens dafür gewidmeten Artikel . Es ist unbestritten erstaunlich, was so ein kleiner, flacher „Taschencomputer mit Telefonfunktion“ leisten kann. In manchen Situationen kommen recht brauchbare Ergebnisse heraus. Sehr oft greife ich auf die Panoramafunktion des iPhone zurück. Von einer Linse, kleiner als menschliche Pupille, kann man nicht die optische Leistung einer Spiegelreflexkamera erwarten. Aber der technische Fortschritt bleibt nicht stehen. Mal sehen, was die Zukunft bringt.
Apple iPhone 6, 4,7″ Display, 16 GB, 2014, Silber
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Die von Been App produzierte Karte.
Abhilfe schafft hier eine App – die Been App . Entdeckt habe ich sie auf Instagram, der Plattform, die mich in den letzten sechs Wochen immer mehr in ihren Bann zieht . Die App macht nichts anderes, als bereits besuchte Länder auf einer Weltkarte zu markieren. Die Bedienung ist auch recht einfach: Been App starten, Länder auf der Liste ankreuzen, wo man schon war, fertig. Als Ergebnis bekommt man eine Weltkarte mit grafischer Darstellung zuvor ausgewählter Länder und prozentualer Angabe, wieviel man von der Welt gesehen hat. Diese Karte kann man anschließend als Bild speichern oder über soziale Netzwerke mit anderen teilen.
Es gibt natürlich noch andere Apps, die mehr leisten können. Die Bedienung der Been App ist jedoch kinderleicht und man kommt sehr schnell zum Ergebnis. Die App ist sowohl für iOS – als auch für Android-Geräte erhältlich.
Ich war hier!: Das Travel-Tagebuch
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Hier eine Zusammenstellung von Hashtags bei Instagram, die nicht das Bild direkt beschreiben, sondern Reaktion anbieten, aber genau genommen gar nichts sagen.
#tagsforlikes , #photooftheday , #follow4follow , #like4like , #instalike , #instagood , #tweegram , #picoftheday , #instadaily , #instafollow , #followme , #bestoftheday , #instacool , #webstagram , #swag , #igers , #all_shots
Hier ist eine Liste von beliebtesten Tags, die im Gegensatz zur obigen Liste zumindest zu annähernd sinnvollen Ergebnissen führen.
#love , #food , #girl , #pretty , #dog , #me , #cute , #beautiful , #selfie , #fun , #iphoneonly , #iphonesia
Lustige und kuriose Hashtags für Motive, für die ich teils zuvor keinen Namen hatte.
#airportcarpet – Aufnahmen aus eigener Perspektive von seinen Füßen/Schuhen
#below10kfeet – wörtlich: „über 10.000 Fuß“. Aufnahmen aus dem Flugzeugfenster
#laces – Spannend langweilige Fotos von Schuhen mit Schnürsenkeln
#donttellmom – Akronym für „Don’t tell Mom“. Hashtags für Fotos mit Jugendstreichen
#cloudporn – so viel wie: Wolkenporno, also eine schöne Himmelaufnahme. Der Hashtag lässt sich auch mit anderen Begriffen kombinieren: #skyporn , #spaceporn , #waterporn usw.
Endlich Erfolgreich auf Instagram?: Geld verdienen, Sponsoren finden, Gratisprodukte erhalten und Reichweite vergrößern Ein Ratgeber für private Nutzer & Geschäftsleute
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Die Instagram-Community ist sehr vielfältig: Angefangen von Teenagern und Hobbyknipsern, bis hin zu professionellen Fotografen und Produktpromotern – es ist alles dabei. Um die Bilder auffindbar zu machen, muss man sie mit sogenannten Hashtags (#) versehen, also verschlagworten. Ähnlich wie in anderen Bilddatenbanken. Die Hashtags sind wie die Suchbegriffe in Google unterschiedlich beliebt. Entsprechende Tags, die Liebe, Romantik und sonstige teenagerbezogene Themen abdecken, werden häufiger als andere eingegeben und solche Bilder auch eher gefunden. Viele Teenies, insbesondere hübsche Mädchen, ziehen mit qualitativ schlechten Selfies magisch Hunderte, Tausende Mitglieder an. Eine andere Kategorie von Teenagern posten allen möglichen Müll, die sie im Internet finden, oder Sprüche, die sie für weise halten. Noch eine Kategorie von „Fotografen“ posten fremde, preisgekrönte Fotos und Wallpaperbilder. Ob sie eine Erlaubnis dafür haben, ist fraglich. Selbstverständlich haben auch sie viele Follower. Und dann gibt es auch noch Spam, wie in fast allen anderen Internetbereichen auch. Nicht selten gibt es Userseiten von vermeintlichen jungen Mädchen mit einer Beschreibung wie:
Sandy, 19, zurzeit Single. Mehr über mich auf der Seite www.spamdatingseite.com.
Und dann gibt es natürlich auch noch echte Fotografen mit mäßigen, guten bis ausgezeichneten Fotos. Wer sein Handwerk gut versteht, baut sich mit der Zeit auch eine ersehnliche Community auf. Mal sehen, wie weit ich es bei Instagram bringen werde.
Was erklärt die große Popularität von Instagram? Zum einen das schnelle Posten von Bildern vom Smartphone aus – halt die Instant-Fotografie . Das ist aber längst nicht alles. Suchttreibend ist die Community mit den unterschiedlichsten Leuten aller Nationen und das Kassieren von Lob für die eigenen Fotos in Form von Likes. Dazu kommen noch die voyeuristische und die entsprechende exhibitionistische Komponente vieler Fotos. Die einen verschaffen sich gern einen Einblick in die Privatsphäre anderer Menschen, die anderen präsentieren sich gern. Nacktbilder sind bei Instagram zwar strikt verboten, dafür posten Männer und Frauen gern Bilder von ihren flachen Bäuchen und durchtrainierten Bikinikörpern, tiefen Ausschnitten und sonstigen aufreizenden Posings und Bodyparts. Hat mit eigentlicher Fotografie wenig zu tun, zieht aber viele Follower in ihren Bann.
Den ersten Account mit Smartphonefotos werde ich löschen und nur einen behalten, wo ich alle Fotos poste. Die Verwaltung von einem Account ist einfach praktikabler. Der Zweitaccount, der ohnehin wenig erfolgreich war, erscheint mir unsinnig.
Was wäre Social Media, wenn nicht dahinter eine riesige Geldmaschine stünde? Instagram bietet einige Möglichkeiten an, Geld mit der Plattform zu verdienen , wenn auch keine direkte. Wenn Sie erfolgreich auf Instagram werden möchten, ist regelmäßiges Posting von hochwertigen Bildern unabdingbar. Nur so können Sie ohne Tricks eine nennenswerte Anzahl von Followern aufbauen. Echte Follower sind die Voraussetzung für einen kommerziellen Auftritt bei Instagram.
Ob man Produkte testet, gern verreist oder mit Leib und Seele einem anderen Hobby nachgeht, man kann, wenn man gute, interessante Fotos produziert, immer Sponsoren finden, die einem bei seinem Hobby finanziell unter die Arme greifen.
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