Geld mit Smartphone verdienen: Dreamstime’s Companion

Dreamstime ist eine der größten Microstock-Fotoagenturen mit Millionen von Bildern. Weil heutzutage der Trend zu schnellen, lebendigen Smartphone-Fotos geht, entwickelte Dreamstime neben Fotolia Instant und 123RF On-The-Go ebenfalls eine Smartphone-App mit dem sonderbaren Namen Companion. Schauen wir mal, wie alltagstauglich der digitale „Kamerad“ ist und der Hersteller mit dem Slogan „The quickest way from click to ka-ching!“ sein Versprechen halten kann.

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Startbildschirm

Die Idee ist verlockend: Fotos mit dem Smartphone schießen und dabei Geld verdienen. Den Companion gibt es sowohl für Android als auch für iOS-Geräte. Knapp über 10 MB ist die aktuelle App für die Apple-Geräte groß. Zum Betreiben der App ist ein Account bei Dreamstime erforderlich. Den legt man auf der Seite an und loggt sich anschließend in der App mit seinen Daten ein. Über die App kann man sein gesamtes Portfolio samt Bildverkäufen anzeigen lassen.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels gab es die App nur auf Englisch. Das dürfte, denke ich, für die meisten Fotografen, die ihre Fotos in einem englischsprachigen Portal hochladen, kein Problem sein. Auf dem Startbildschirm sieht man seine Verkäufe, hochgeladene Dateien und den Verdienst. Oben die Userinfo mit Avatar, Einstellungen und unten die Warteschleife und den Upload-Knopf.

Funktionalität

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Gesamtbildübersicht

Im Gegensatz zu Fotolia Instant kann man mit der App keine Fotos machen, sondern nur die zuvor aufgenommenen Fotos aus der Camera Roll. Meine Handyfotos nehme ich sowieso mit der Kameraapp 645 PRO Mk III auf. Leider ist die schöne Übersicht auf dem Startbildschirm auch schon das Beste an dem Programm. Der Upload und Verwaltung der Dateien sind ziemlich buggy. Das fängt schon damit an, dass wenn ich anfange, meine über 400 hochgeladenen Bilder durchzuscrollen, stürzt die App irgendwann mal ab, weil sie wohl die Datenmenge nicht schluckt. In der Warteschleife („Pending“) zeigt mir der Companion immer ausstehende Fotos an, die ich über ftp bzw. über den Browser hochgeladen habe und die von der Agentur schon seit Wochen angenommen wurden. Man kann sie zwar aus dieser Warteschleife entfernen, für gute Programmierung spricht der Bug jedenfalls nicht.

Bilderupload

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Bildbeschriftung

Zum wichtigsten Teil solch einer App, dem Upload der Fotos: Nach dem Tipp auf den grünen Button unten in der Mitte gelangt man zur Camera Roll, wo man ein zuvor aufgenommenes Foto auswählen kann. Anschließend gelangt man in den Bereich, wo man das Bild betiteln, verschlagworten und kategorisieren kann. Wichtig – in Englisch! Das klappt soweit ganz gut, Hänger treten beim anschließenden Absenden der Fotos auf. Der Ablauf war bei mir immer derselbe: Ein, zwei Fotos gehen durch, danach landen Fotos stets unter Entwurf und es passiert nichts weiter. Der Versuch, die nicht bearbeiteten Fotos aus dem Entwurf zu löschen und erneut abzusenden bringt zu keinem Ergebnis. Erst eine Reinstallation der App behebt diesen Fehler. Verschlagworten muss man dann natürlich wieder von vorn. Und gut geht es wieder nur bei ein, zwei Bildern. Dann können keine weiteren Fotos mehr abgeschickt werden.

Fazit

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Nichtssagende Meldung

Zwar habe ich den einen oder anderen Dollar mit der App verdient, aber die ganze Mühe mit einer schlecht programmierten App ist mir nicht wert. Da muss Dreamstime auf jeden Fall noch nachbessern. Als „Companion“ würde ich die App für mich nicht bezeichnen.

Zum Schluss noch ein letzter, lustiger Bug: Bei den Fotos, die durchgegangen sind und begutachtet wurden, bekommt man aufs Handy eine fünffache (!) Meldung zugeschickt: „your photo was approved“.

 

 

 

 

 

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2 Gedanken zu “Geld mit Smartphone verdienen: Dreamstime’s Companion

  1. Ich glaube kaum, dass man mit solchen Apps tatsächlich gutes Geld verdienen kann. Wer viel Zeit hat und nur nebenbei ein paar Euro machen will, für den sind solche Apps ausreichend. Davon leben kann man aber ganz sicher nie.

    • Hallo Thomas,

      unbestritten! Stockfotografie ist für die meisten ein Hobby. Nur ganz wenige können davon leben. Und noch wenige gut leben. Für viele ist es einfach nur Ehrgeiz, Fotos in Microstockagenturen anzubieten. Ehrgeiz, sich fotografisch zu perfektionieren und Freude über verkaufte Bilder. Geld ist dabei nebensächlich. Dennoch freut man sich am Ende des Jahres über ein paar dazu vediente Kröten :)

      LG

      Eugen

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